Am 7. März Barbaresco Weinabend mit Castello di Neive

Auf einem Hügel über dem piemontesischen Städtchen Neive, ganz in der Nähe von Alba, thront das Castello di Neive aus dem 18.Jahrhundert.

Imposant sind nicht nur die Mauern und Türe oder die Säle im Inneren Schlosses, sondern auch die Weine, die von hier stammen. Besitzer des Schlosses sowie des Weinguts „Castello di Neive“ ist die alteingesessene Familie Stupino — heute lenken die Geschwister Anna, Giulio, Italo und Pera die Geschicke des Gutes. 1964 erwarb man das damals in Trümmern liegende Schloss, begann zu renovieren und innerhalb der dicken Schlossmauern herausragende Weinen zu keltern. Die bekannte französische Önologin Louise Oudart war die erste, die den Nebbiolo auf Castello di Neive nach französischer Technik ausbaute und trotzdem die Besonderheiten des Barbaresco respektierte. Dieses Erbe und die Weinstilistik haben die Brüder Stupino fortgeführt, als sie 1970 das Weingut Castello di Neive erwarben.
Mit enormem persönlichen und finanziellen Einsatz und der tatkräftigen Kooperation der Universität Turin, wurden hochmoderne Anlagen angeschafft und die Weinberge nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angebaut. Die Rebfläche von Castello di Neive umfasst ca. 25 ha mit vorzüglichen Lagen um das kleine Städtchen Neive , vor allem bestockt mit autochthonen Rebsorten wie der roten Nebbiolo– und Barbera d’Alba-Traube oder der weißen Rebsorte Arneis. Und aus diesen Vorzeigelagen stammen einige Weine von Weltruf, so der Barbaresco „Santo Stefano“ oder der Barbaresco „Gallina“.

Seit 2012 entstehen die Weine in der neuen und hochmodernen Kellerei am Ortsrand von Neive— ihren letzten Schliff im Holz aber erhalten sie nach wie vor in den Jahrhunderte alten Kellern des historischen Castello.

Wie immer gibt es ein 4-Gänge Gourmetmenü dazu, inklusive Aperitif und Weine €119 pro Person

Moderiert wird der Abend von Mimmo Piroscia.